Dachdeckung - wesentlicher Teil der Dachhaut

Wir steigen Ihnen aufs Dach und sorgen für die passende Dachdeckung

Über dem Dachstuhl wird die Dachhaut als schützende Schicht gegen Regen oder Schnee aufgebaut. Wir fertigen passende Unterkonstruktionen und decken das Dach mit dem Material Ihrer Wahl. Wir zeigen Ihnen Muster von Ziegeln oder Dachsteinen und beraten Sie.

Dachziegel oder Dachsteine – welche Dachdeckung ist die richtige?

Auf den ersten Blick sind sie kaum zu unterscheiden – Dachziegel und Dachsteine. Dachziegel sind ein Naturprodukt und bestehen aus Ton, der bei hohen Temperaturen gebrannt wird, so dass er hart und wasserbeständig ist. Ziegel haben ursprünglich die typische, rote Farbe, können aber durch Oberflächenbeschichtungen oder Glasuren auch in anderen Farben gestaltet werden.

Dachsteine werden dagegen aus Beton hergestellt. Beton ist eine Mischung aus Quarzsand, Zement und Wasser. Dachsteine werden lediglich mit Wärme getrocknet und nicht gebrannt. Im Anschluss daran müssen sie für mehrere Wochen aushärten. Dem Beton können unterschiedliche Farbpigmente beigemischt werden, so dass das Material durchgefärbt ist. Auch eine farbige Beschichtung ist möglich.

Betondachsteine haben als Dachdeckung unterm Strich eine bessere Ökobilanz, als Dachziegel. Das liegt zum einen an den hohen Temperaturen, die für das Brennen der Ziegel notwendig sind, zum anderen an den langen Transportwegen von Tonvorkommen zur Produktionsstätte. Dachsteine haben bessere Schallschutzeigenschaften, als Ziegel und isolieren effektiver. Ziegel bestechen dagegen durch ihre charakteristische Optik und die Natürlichkeit des Werkstoffes.

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Dachdeckung oder Dachabdichtung?

Die Dachdeckung ist der Hauptteil der Dachhaut. Diese liegt auf der eigentlichen Dachkonstruktion auf und schützt das Haus vor Witterungseinflüssen. Je nach Art des Daches unterscheidet man Dachdeckung oder Dachabdichtung. Die Dachdeckung besteht aus einzelnen Bauteilen, beispielsweise Dachziegeln. Erst die Anordnung der Ziegel auf der geneigten Dachfläche sorgt für einen Wasserablauf und damit die Dichtigkeit. Flachdächer erhalten deshalb keine Dachdeckung, sondern eine Dachabdichtung. Damit bei dieser Bauweise Wasser zuverlässig draußen bleibt, werden Dachbahnen aufgelegt und verschweißt. Diese Dachabdichtung kann dann mit Kies oder Betonplatten belegt werden. Auch eine Dachbegrünung ist möglich.

Harte und weiche Dachdeckung

Beim Bau eines Daches unterscheidet man zwischen harter und weicher Dachdeckung. DIN Vorschriften klassifizieren die entsprechenden Baustoffe.
Zu den harten Dachdeckungen gehören beispielsweise:

•    Dachziegel aus Ton
•    Natursteine
•    Betondachsteine
•    Bitumendachschindeln
•    Metallbleche
•    Faserzementplatten
•    Kunststoffe
•    Glasdächer
•    Solarmodule

Weiche Dachdeckungen finden sich bei häufig bei traditionell gebauten Häusern.
Im Norden gehören dazu zum Beispiel Reet- oder Strohdächer, im Alpenraum Holzschindeln oder Holzbretter. Auch Grassoden oder Gründächer zählen zu dieser Kategorie.

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